Aus Battlestar Rycon Wiki
Gabriel Alastair West ist der zivile Vertreter der Überlebenden
Sagittarons.
Hintergründe
- Gabriel wird 54 Jahre vor dem Angriff der Zylonen als Sohn zweier Fabrikarbeiter auf Sagittaron geboren. Er wächst in recht bescheidenen Verhältnissen auf und muss früh lernen, was es bedeutet, sparen zu müssen. Dennoch investieren seine Eltern beinahe ihr gesamtes Vermögen in die Ausbildung Gabriels. Er erkennt frühzeitig, dass er als Arbeiter auf Sagittaron nichts an der misslichen Lage, die er mit vielen seiner Bekannten und Freunde teilen muss, würde verändern können und entscheidet sich daher, in die Politik einzusteigen.
- Durch die großzügige finanzielle Unterstützung durch seine Eltern und sein gesellschaftliches Engagement, das er schon in jungen Jahren entwickelt, gelingt es ihm nach seinem Schulabschluss ein Stipendium von einer Gewerkschaft zu erhalten und auf Caprica zu studieren.
- Er studiert Politikwissenschaft und Sprachwissenschaft und übt nach seinem Hochschulabschluss verschiedene Berufe aus. Nebenbei versucht er, sich auch auf Caprica wieder politisch zu engagieren, muss jedoch auch wegen seiner Herkunft von Sagittaron immer wieder Rückschläge und Enttäuschungen hinnehmen, bis er schließlich nach Sagittaron zurückkehrt und dort von Neuem beginnt.
- 18 Jahre vor dem Tag Null befindet sich Gabriel auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner politischen Karriere, als er um den Einzug in den Zwölferrat für Sagittaron kämpft. Er unterliegt allerdings seinem Konkurrenten und gibt die aktive politische Arbeit wenige Monate nach den Quorumswahlen auf. Durch Beziehungen gelingt es ihm, an eine Stelle im Sozialministerium zu gelangen und er verlegt seinen Wohnsitz wieder nach Caprica.
- Neun Jahre vor dem Fall der Zwölf Kolonien kandidiert Richard Adar erstmals für das Amt des Präsidenten. Durch die politische Nähe und Gabriels Erfahrungen, entscheidet Adar, Gabriel in sein Team als Experte für Soziales aufzunehmen. Gabriel übernimmt jedoch zügig beratende Funktionen in der Wahlkampfleitung des Präsidentschaftskandidaten, der schließlich gewählt wird.
Gabriel West auf dem Neujahrsempfang des Präsidenten, ein Jahr vor dem Fall der Zwölf Kolonien.
Richard Adar löst nach seiner Vereidigung seine Personalversprechungen ein und verhilft Gabriel zu einer Beschäftigung in seinem Regierungsstab. Die Jahre bis zum Angriff der Zylonen ist Gabriel Mitarbeiter des Stabschefs des Präsidenten.
Der Fall der Zwölf Kolonien und danach
- Als die ersten Meldungen über Angriffe auf die Kolonien bekannt werden, nutzt Gabriel eine der letzten Chancen, mit einem Shuttle vom Raumhafen Caprica Citys zu fliehen. Er wird später zusammen mit den anderen Passagieren von der Cerberus gefunden und gerettet. Auf diesem Weg gelangt er schließlich zur Flüchtlingsflotte und wird nach dem Verlassen der Anlegestation bei Ragnar auf die Kusari umgesiedelt.
- Nur knapp drei Wochen nach dem Angriff der Zylonen wird Gabriel West von den Überlebenden von Sagittaron zu ihrem Vertreter gewählt. In dieser Zeit lernt er auch Susan Winters kennen, die später seine Assistentin wird.
- Am 76. Tag der Flucht findet die erste ordentliche Zusammenkunft der zivilen Vertreter der Überlebenden an Bord der Rycon statt und der Zwölferrat bildet sich neu. Gabriel West wird ordentlicher Vertreter Sagittarons im Quorum.
Die Wahl des Interimspräsidenten
- Gabriel West drängt bei der ersten Sitzung des Zwölferrats am 76. Tag der Flucht maßgeblich auf die Wiedereinsetzung des Zwölferrates und die Wahl eines Interimspräsidenten, um ein Gegengewicht zu der militärischen Flottenführung zu bilden. Er kandidiert schließlich, erfolglos neben Cathryn Gale und Harry Wingate für das Amt des Interimspräsidenten, in das der Vertreter Leonis', Harry Wingate, gewählt wird.
Die erste Präsidentschaftswahl
- Obwohl seine Assistentin, Susan Winters, mehrfach versucht, Gabriel für seine Kandidatur in der Präsidentschaftswahl zu gewinnen, lehnt er entschieden ab. Anstatt selbst zu kandidieren, befürwortet er jedoch Susan Winters als Kandidatin für das Amt des Präsidenten und erklärt sich bereit, sie in ihrem Wahlkampf zu unterstützen. Am 85. Tag nach dem Fall der Zwölf Kolonien erklärt Susan Winters offiziell ihre Kandidatur und der Wahlkampf um das Amt des Präsidenten beginnt.
- Gabriel West prägt das politische Programm Susan Winters maßgeblich, insbesondere im sozialen Bereich und steht hinter dem Großteil ihrer PR. Ihr Wahlkampf, den er anfänglich noch aus reiner Überzeugung von ihr unterstützt, wird für ihn zunehmend zu einem persönlichen Wettkampf für Susan Winters und gegen Harry Wingate.
- Nach dem ersten Auftreten des Shadowbroker am Morgen des 90. Tages der Flucht und dem beginnenden Chaos in der Flotte, das aus der Preisgabe der Existenz der Humlons folgt, sieht Gabriel die bisherigen Errungenschaften, eine zivile Regierung etablieren zu können, grundlegend gefährdet. Entgegen seiner innersten Überzeugung, dass Susan Winters die bessere Präsidenten sein würde, entscheidet er sich zum Wohl der noch neuen und fragilen zivilen Regierung, den Interimspräsidenten und seine Administration zu unterstützen, um noch größeren Schaden zu verhindern.
- Susan Winters entscheidet darauf, nicht länger für Gabriel West zu arbeiten und beendet ihre Arbeitsbeziehung als seine Assistentin zum Abend des 90. Tages.
Nach der ersten Präsidentschaftswahl
- Nach dem Zusammenbruch Harry Wingates kurz nach seiner Vereidigung, erkennt Gabriel die Notwendigkeit, schnell zu handeln und Dr. Clair O'Connor als Vizepräsidentin in ihre neue Führungsrolle zu schieben, um ein Machtvakuum in der neuen zivilen Regierung zu verhinden. Er bietet der Vizepräsidentin schließlich nach ihrem ersten Statement seine Unterstützung an.
- Gabriel West kann sich am 94. Tag über seinen Erfolg, Dr. O'Connor als Präsidentin zu installieren, freuen. Als "Wiedergutmachung" in Richtung Susan Winters' kann er die Präsidentin überzeugen, mit seiner ehemaligen Adjutantin und Präsidentschaftskandidatin wegen einer Beschäftigung als Stabschefin zu sprechen. Susan Winters lehnt das Angebot jedoch ab, hat sie sich inzwischen andere Ziele gesetzt.
- Gabriel West entscheidet nach der Sitzung des Zwölferrats am 94. Tag, seine politische Karriere zu beenden und zukünftig anderen Beschäftigungen nachzugehen, die er nach seinem Gefühl über die Jahre und besonders nach seiner Wahl zu sehr vernachlässigt hat. Am 95. Tag erklärt er gegenüber Präsident O'Connor seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen und legt sein Amt als Vertreter Sagittarons im Zwölferrat nieder.
Politische Motivation
- Von klein auf ist Gabriel mit sozialer Ungerechtigkeit konfrontiert worden. Er wuchs in einem sozialen Brennpunkt auf, spürte durch seine Eltern die Schwierigkeiten durch zu geringe Einkommen und hatte selbst nach Verlassen Sagittarons immer wieder gegen Vorurteile wegen seiner Herkunft zu kämpfen. Ungerechtigkeit in jeder Form ist ihm ein Dorn im Auge. Der Grund, sich politisch zu engagieren, liegt hauptsächlich darin begründet, einen Weg finden zu wollen, gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten vorgehen zu können.