Raubvogel

Aus Battlestar Rycon Wiki

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Die Raubvogel ist der Prototyp der Aegaeon-Klasse. Sie traf am 94. Tag nach der Zerstörung der Kolonien auf ihrer Flucht vor Zylonen im Typhoon Nebel auf den Kampfstern Rycon und seine Flotte, der sie sich anschloss.

Inhaltsverzeichnis

Die Raubvogel und ihre Ausstattung

Die Raubvogel ist der Prototyp einer neu ausgerüsteten und abgeänderten Version der kolonialen Auriga Fregatte. Im Gegensatz zur Auriga Klasse hat sie zwei kleinere, aber zusammen leistungsfähigere Reaktorkerne und verbesserte Triebwerke. Aus diesem Grund verfügt sie über einen größere Beschleunigung und Manövrierbarkeit. Im Bedarfsfall können die Triebwerke kurzzeitig auf bis zu 130% ihrer Nennleistung betrieben werden. Da die alten Wärmetauscher der Außenhülle jedoch nicht für den Dauerbetrieb in dieser Größenordnung ausgelegt sind, können nach einigen Stunden Probleme mit der Kühlung auftreten. Zudem verkürzen sich die Zeiträume zwischen den benötigten Werftliegezeiten zwecks Überholung des Antriebs enorm.

Die, durch den Reaktor gewonnene, überschüssige Energie verleiht dem Sprungantrieb der Aegaeon Klasse eine weitaus größere Reichweite als sämtlichen anderen Schiffen ihrer Größe welche sich zurzeit im Einsatz befinden. Des Weiteren steht diese Energie auch für das neue Hauptgeschütz zur Verfügung. Bei diesem handelt es sich um eine geheime neuartige Entwicklung, die unter Gefechtsbedingungen noch nicht ausreichend erprobt werden konnte. Sicher ist jedoch, dass das Laden der gemeinsam genutzten Kondensatorenbänke des Sprungantriebs sich durch die Nutzung dieser Waffe über Gebühr verlängern kann.

Die Panzerung der Auriga Klasse wurde wurde bei der Raubvogel durch eine neu entwickelte hochlegierte Titan-Durastahlplastpanzerung mit Indiumzinnoxid bedampfter Oberfläche ersetzt. Diese tauscht die Widerstandskraft der bewährten kolonialen Standardpanzerung gegen einen Dradis-abweisenden Effekt ein, welcher die typischen Abtastfrequenzen besser zerstreut. Das Schiff kann dank dieser Technologie weitaus näher an seine Ziele herankommen bevor es entdeckt wird.

Auch die konventionelle Bewaffnung wurde modifiziert. Rund die Hälfte der für die Auriga Klasse vorgesehenen Geschützbatterien wurde aufgegeben um Platz für zwei Mehrfachraketenwerfer mit je 20 MK5 Raketenabschussrampen zu schaffen. Diese ansonsten nur bei Viper und Raptoren eingesetzten Flugkörper mögen für ein Schiff dieser Größe unangemessen erscheinen, können aber bei Bedarf mit neu entwickelten Geschossen bestückt werden.

Die Besatzung der Aegaeon Klasse ist auf 180 Mann reduziert. Dies wurde in erster Linie durch die moderne Computervernetzung erreicht. Darüber hinaus war es so möglich Raum zu schaffen, um die wissenschaftlichen Labore mit den verschiedensten Prototypen und dazugehörigem Testgerät auszustatten. Auch die an Bord befindlichen Wissenschaftler sind in diesen Räumlichkeiten untergebracht.

Platz ist auf der Raubvogel dennoch Mangelware. Viele Kojen der einfachen Mannschaften werden im Schichtsystem genutzt. Nur Offizieren stehen eigene Kabinen zur Verfügung. Die Raptorbesatzungen des Schiffes teilen sich je eine Kabine. Waschraum und Duschen gibt es jeweils eine für Offiziere und eine für Mannschaften, sowie eine kleine Nasszelle im Quartier des Kapitäns. Kombüse und Messe sind ebenso nur einmal vorhanden, jedoch haben die Offiziere einen eigenen abgetrennten Bereich. Außerdem kann die Raubvogel aufgrund eingeschränkter Lagerkapazität im Regelfall lediglich 3 bis 4 Monate ohne externe Wasser- und Nahrungsreserven operieren. Bereitschaftsräume für die Piloten gibt es ebenso wenig. In der Regel halten sich die Besatzungen der Raptoren bei der Brücke oder in ihren Quartieren auf. Diese sind nur ein Katzensprung von der Brücke entfernt.

Die Raubvogel ist aufgrund ihrer geringen Masse dazu in der Lage, Missionen in Planetenatmosphären durch zu führen, und kann genau wie die Kampfsterne der Valkyrie Klasse auf Planeten starten und landen wenn diese mindestens über eine A0223 Cavalier Dockingstation verfügen.

Die Sicherheitsaufgaben an Bord der Raubvogel werden derzeit von Unteroffizieren wahrgenommen welche diese Funktion bei Bedarf zusätzlich aus führen. Die Ausbildung entspricht einer guten MP Staffel, jedoch wurde bei der geringen Besatzung Wert darauf gelegt das jedes Besatzungsmitglied mehr als nur eine Aufgabe wahrnehmen kann. Die Hauptaufgabe der MP besteht in der Hauptsache in der Wahrung der extrem hohen Sicherheit bezüglich der Wissenschaftlich/Militärischen Forschungsprojekte und der Spionageabwehr.

Geschichte

Nach dem Fall der Kolonien

Zum Zeitpunkt des Angriffs auf die Kolonien befand sich die Raubvogel am Rande des kolonialen Gebietes, wo sie sich auf ihrem letzten großen Testflug befand. Hier traf sie auf den Battlestar Promachos und seine Flotte, der sie sich anschloss.

Am 94. Tag nach der Zerstörung der Kolonien wurde die Flotte von einem zylonischen Basisstern entdeckt und in einen Kampf verwickelt. Die Promachos stellte sich daraufhin dem Gegner, um ihrer inzwischen stark dezimierten Flotte die Flucht zu ermöglichen. Der Raubvogel gelang es zusammen mit zwei Frachtern zu den Notfallkoordinaten im Typhoon Nebel zu springen. Dort wurden sie von der Rycon entdeckt. 33 Minuten nach der Raubvogel trafen vier zylonische Raider an den selben Koordinaten ein. Obwohl die Rycon sofort Viper startete, gelang es nicht, die feindlichen Jäger abzufangen, bevor sie die beiden Frachter zerstörten. Nun gänzlich auf sich allein gestellt schloss sich die Raubvogel der Flotte der Rycon an.

Die Raubvogel nach ihrer Aufnahme in die Flotte

[Informationen folgen]

Umbaumaßnahmen

Im Zuge größerer Reperatur- und Umbaumaßnahmen nach dem verheerenden Bergungseinsatz beim Wrack der Promachos an Tag 96/97 wurden die im vorderen Drittel des Rumpfes gelegenen Raptorhangars intern miteinander verbunden und eine stark vereinfachte Lande-/Startbahn zusätzlich in den Seitenbereichen des Schiffes eingezogen, um nun auch zwei Vipern das Starten und Landen zu ermöglichen. Da es keine Katapultstartröhren gibt, liegt die Ausgangsgeschwindigkeit der Viper, die von der Raubvogel starten, nur etwa bei der Hälfte von Kampfstern-Katapultstarts. Der erhöhte Thyliumverbrauch verkürzt die maximale Einsatzzeit der Viper nur unwesentlich.

Der Ersatzteil-Lagerraum unterhalb der Brücke ist nicht mehr nutzbar da dieser nach der Kommandoübernahme durch Major Sheridan an Tag 94 zu einem internen Taktik- und Spionagezentrum umfunktioniert wurde.

Das kleinste Labor an Bord, Nummer 3, wurde aufgrund des reduzierten Testbetriebes und akuten Platzmangels geräumt und zu einem Mehrzweckraum umfunktioniert. Aktuell findet sich dort unter anderem eine Zelle zur Sicherheitsverwahrung.

Besatzung

Führungsstab

  1. Major Jacob Sheridan - Kommandierender Offizier
  2. Captain William Smith - Erster Offizier

Früherer Führungsstab

  1. Major Henry Powell - zog sich bei der Flucht vor den Zylonen am 94. Tag eine schwere Kopfverletzung zu, momentan in medizinischer Behandlung
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