White Night

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White Night lautet der Deckname einer militärischen Operation, die zehn Jahre vor dem Fall der Zwölf Kolonien unter direkter Führung des Verteidigungsministeriums zur präventiven Bekämpfung terroristischer Aktivitäten der Banthu auf Aquaria durchgeführt wurde.

Hintergründe

Im Verlauf der militärischen Auseinandersetzungen mit den Banthu, die zehn Jahre vor dem Fall der Zwölf Kolonien das Ausmaß eines Krieges erreichen, nimmt die Befürchtung terroristischer Anschläge durch die Piraten zu. Vom Verteidigungsministerium angestoßen werden in sämtlichen militärischen Einrichtungen umfassende Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen angeordnet während die lokalen Regierungen versuchen, verschärfte Strafmaßnahmen gesetzlich verankern zu lassen und offensiv mit den Polizeitruppen gegen potenzielle Banthu oder Kontaktleute der Piraten vorgehen.

Operation "White Night"

Nachdem auf Aquaria aus einer Militärbasis nukleare Sprengköpfe spurlos verschwinden, wird seitens des Ministeriums ein atomarer Anschlag durch die Banthu befürchtet. Ermittlungen der lokalen Sicherheitsbehörden deuten darauf hin, dass sich die Sprengköpfe immer noch auf der Kolonie befinden und der befürchtete Anschlag folglich dort verübt werden soll.
In der Operation "White Night" soll die Terrorzelle, der mehr als dreißig Personen zugerechnet werden, ausgehoben und die Sprengköpfe gesichert werden. Eine Spezialeinheit Marines unter der Führung von Major Irving Riot und Major Gordon Hummel wird entsendet, um diesen Auftrag auszuführen.
Die Unsicherheit bezüglich der tatsächlich zu erwartenden Stärke des Gegners führt schon während der Annäherung auf eine ausgediente Bunkeranlage, die den Banthu als Unterschlupf dienen soll, zu einer Überreaktion seitens der Anti-Terror-Einheit, die sich nach zwei ungezielten Schüssen aus einem Luftgewehr unter Beschuss wähnt. Nachdem der Bunker gestürmt wurde, stellt sich heraus, dass sich dort lediglich zwei Jugendliche aufhalten. Einer der beiden Jungen wurde während des Schusswechsels außerhalb der Bunkeranlage tödlich verwundet. Major Gordon Hummel nimmt sich wegen des tragischen Vorfalls das Leben.

Nachbetrachtung

Die Operation "White Night" findet in den Medien kein Echo. Der Einsatz der Anti-Terror-Einheit ist lediglich unter den beteiligten Marines und den betroffenen Offizieren bekannt. Das Verdachtsmoment, dass die Banthu einen atomaren Anschlag auf Aquaria vorbereiten, wird nicht bestätigt. Der Verbleib der verschwundenen Sprengköpfe kann nicht abschließend geklärt werden. Es wird jedoch vermutet, dass sie zusammen mit einem der Banthu-Raumschiffe in den letzten Wochen des Krieges vernichtet wurden und keine weitere Gefahr mehr darstellen.

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