Witchblade
Aus Battlestar Rycon Wiki
| Schiffsdaten | |
| Name | Witchblade |
| Zugehörigkeit | Koloniales Marine Corps |
| Typ | Landungsschiff |
| Klasse | Bolitho |
| FTL | ja |
| Besatzung | 20 + 56 Marines |
| Status | Aktiv |
| Technische Daten | |
| Länge | 110 Meter |
| Höhe | 11 Meter |
| Bewaffnung | 2 schwere Kinetic Energy Weapons
6 Punktverteidigungs KEWs 1 Raketen/Drohnenwerfer mit 6 Schuss Revolver Magazin |
Dieses Schiff der Bolitho-Klasse wurde vor seiner „Einmottung“ auf Ares Bane vom Kolonialen Marine Corps zu einem Landungsschiff umgebaut. Die Frachtkapazität wurde erhöht und ein großer Waffenraum angelegt, in dem genug Kriegswaffen lagern um 2 Kompanien für eine kleine Planeteninvasion auszurüsten und zu Versorgen.
Die Bolitho Klasse wird Ursprünglich als Zollschiff verwendet.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Ares Bane
Von Marines der Rycon im Stützpunkt des CMC auf Ares Bane entdeckt, verhalf das kleine Schiff einem großen Teil der Marines am 23. Tag nach dem Fall der Zwölf Kolonien zur Flucht, als eine Übermacht der Zylonen sie angriff.
Der Kommandostab des Battlestars übergab das Schiff später dem ursprünglichen Eigentümer, dem Colonial Marine Corps.
Gunnery Sergeant Tales Bouse wurde zum Skipper ernannt und begann mit der Hilfe einiger Flottenoffiziere damit, Marines zu einer Schiffscrew auszubilden.
Diese Aufgabe gilt inzwischen als beinahe abgeschlossen.
Von einigen Übungsflügen abgesehen, ist die Witchblade bisher unter dem jetzigen Kommando im Einsatz gewesen.
Deckpläne
Deck 01
Deck 02
Ausrüstung
Antrieb
Diese Schiffsklasse verfügt über zwei Standart Militär FTL Antriebe, sowie zwei Sublichttriebwerke und Manöverdüsen. Die Sublichttriebwerke sind mit sogenannten „Turbos“ ausgestattet, die es der Witchblade im Notfall, und nur kurzfristig, erlauben, die Endgeschwindigkeit einer Viper Mark II zu erreichen. Da das Schiff schon recht alt ist, schlucken seine Triebwerke mehr Thylium, als es bei modernen Schiffen der Fall ist.
Krankenstation
Auf der Witchblade wurde auch eine behelfsmäßige Krankenstation eingerichtet. Sie bietet gerade genug Platz für eine Liege und den behandelnden Sanitäter, sowie kleine Mengen der wichtigsten medizinischen Versorgungsgüter.
Besonderheiten
Darüber hinaus verfügt die Witchblade über umfangreiche Zusatzausrüstung für Bodeneinsätze.
1 Armadillo Truck
Geländefahrzeug für 2+2 Personen
Bewaffnung: 1 lafettiertes Raider-Geschütz auf der Heckplattform
Höchstgeschwindigkeit: 120km/h
Die beiden Armadillo-Trucks des CMC an Bord der Rycon wurden nach der Demontage des an Bord abgestürzten Raiders umfangreich modifiziert. Das zuvor montierte 12,7mm MG entfiel, dafür wurde jeweils eines der Raider-Geschütze auf einer verstärkten Lafette angebracht. Als Zielsystem dient eine umgebaute Optik eines Hoplon-Panzers, welches entsprechend angepasst wurde. Der Beifahrer hat nun die Möglichkeit über ein an seinem Helm anflanschbares Display das Gefechtsfeld zu beobachten und aufzuklären. Die Bedienung erfolgt über zwei am Beifahrersitz angebrachte Joysticks. Als mögliche Betriebsmodi stehen Tag- und Nachtsicht, sowie Infrarot zur Verfügung. Alle Modi lassen sich stufenlos bis maximal 4x-fach optisch vergrößern. Die dafür benötigte Elektronik wurde auf dem hinteren mittleren Sitzplatz untergebracht, wodurch sich die mögliche Transportkapazität um eine Person verringerte.
Als Betriebsarten stehen Einzelfeuer, Dreiersalve sowie Dauerfeuer zur Verfügung. Das Richten erfolgt größenbedingt über Servomotoren und Gyroskope, ein manuelles Richten ist nicht vorgesehen und auch nicht sinnvoll. Standardmäßig wird ein Magazin mit 250 Schuß verwendet. Vier weitere Magazine zu je 250 Schuß (fertig gegurtet) werden zudem auf der Ladefläche mitgeführt. Durch Herabklappen der seitlichen und hinteren Ladeflächen können zusätzliche Ausrüstungsgegenstände wie persönliche Ausrüstung mitgeführt werden.
Als Besonderheit ist es möglich, die Elektronik über eine Datenleitung mit der Witchblade zu verbinden und so Zugriff auf die deutlich leistungsstärkere Sensorik des Schiffes zu erhalten. Da dies eine Kabelverbindung erfordert, ist der Einsatz nur im Stillstand und in unmittelbarer Nähe des Schiffes möglich.
Durch das hohe Gewicht des Geschützes sank die maximale Zulandung deutlich, was aufgrund des nicht mehr zur Verfügung stehenden Platzes jedoch nicht zu sehr ins Gewicht fällt. Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse verstärkt und verbreitert, um dem höheren Schwerpunkt und Gewicht gerecht zu werden. Die Geländefähigkeit wird daher kaum berührt, lediglich die maximale Höchstgeschwindigkeit sank auf 120km/h. Ab ca. 60km/h (Straße) ist ein sinnvoller Waffeneinsatz jedoch schon nicht mehr gegeben, da durch die starken Eigenbewegungen des Fahrzeuges die Treffergenauigkeit rapide abnimmt.
4 Glider Bikes
Scoutschweber für max. 2 Personen
Bewaffnung: Einbau eines G436 mit 200 Schuss Trommelmagazin ohne großen Werkzeugeinsatz möglich
Höchstgeschwindigkeit: 320km/h
Grayson Motors J-34 GliderBike Mk. IIX-E Scout Vehicle
Nachdem bestehende Scout Fahrzeuge in dem ersten Zylonenkrieg bewiesen hatten, dass sie sich zu sehr auf die Elektronische Kriegsführung verließen und dadurch extrem anfällig für Angriffe der Zylonen waren, schrieb das CMC noch während des Krieges den Auftrag für einen neuen Scout aus. Den Zuschlag erhielt Grayson Motors mit dem auf ihrem zivilen J-33 GliderBike basierenden Prototyp. Im Vergleich zu der zivilen Variante wurde die, vom capricanischen Verkehrsrecht vorgeschriebene, Drosselung entfernt und an wichtigen Stellen des Bikes wurde zusätzliche Panzerung angebracht, die die Überlebensfähigkeit des Piloten und der Maschine im Gefecht etwas erhöhten. Die Mark I Variante verließ sich auf ihre Manövrierfähigkeit und die nicht unerheblichen Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Das Bike erfreute sich bei den Scout-Einheiten größter Beliebtheit, eben wegen der oben genannten Eigenschaften. Während der Schlacht von Aerilon brachte eine Einheit GliderBikes den Vormarsch einer Kompanie zylonischer Panzer zum erliegen, indem sie, zusammen mit Panzerfaustschützen auf den Beifahrersitzen, die Zylonen mit hoher Geschwindigkeit umkreisten und beschossen. Seitdem ist diese Taktik als „Wolfsrudel-Attacke“ bekannt und bei Panzerfahrern gefürchtet. Nach einigen Monaten im Dienst entsprach Grayson Motors der Empfehlung einiger Fahrer und integrierte am Heck und am Bug der Bikes jeweils zwei Aufnahmen, in die Standard-Zeltstangen passten und mit denen man zwischen zwei GliderBikes eine Trage improvisieren kann. In diesem Fall ist nicht empfohlen eine Geschwindigkeit von 30 km/h zu Überschreiten und der Verwundete auf der Trage muss entsprechend gesichert werden. Außerdem ist beim Transport von Loopings abzusehen.
Nach dem Krieg blieben die J-34 GliderBikes im Dienst und wurden stetig weiter entwickelt. Fortschritte in der Materialtechnik erlaubten es in der linken Seite des Bikes eine Kamera einzubauen, die in der letzten Variante, der Mk. IIX-E, in der Lage war Videos zu einer bis zu hundert Kilometer entfernten Basis, die mit der entsprechenden Kommunikationsausrüstung bestückt ist, zu senden. Des Weiteren wurde in der rechten Seite eine Spritzwasser geschützte Aufnahme für ein G436 eingebaut, das man mittels einer Fernsteuerung durch einen Knopf am Lenker auslösen kann. Die Vorrichtung ist so eingebaut das die Waffe nach vorne feuern und mit einem 200 Schuss Trommelmagazin bestückt werden kann. Im Windschutz des Bikes wurde ein HUD integriert das Geschwindigkeit, Kurs und eine Zielhilfe für die Kamera und die Waffe anzeigt. Des Weiteren wurde am Heck ein Werfer für Täuschkörper installiert, um die Verwundbarkeit der Maschine gegen hitzesuchende Raketen zu minimieren (Bestückung: 10 Täuschkörper). Auch wurde das Sicherheitsgeschirr, in dem sich der Pilot einhängt, so verbessert, dass die Standard-Schutzweste der Marines an bestimmten Stellen mit dem Sattel der GliderBikes verbunden werden muss.


